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Dogen: Shobogenzo Zuimonki - Hingebungsvolles Üben

II 25 (S. 98)

Als ich in China zu Lebzeiten des verstorbenen Meisters und Abtes Nyojo im Tendokloster lebte, saßen wir bis etwa dreiundzwanzig Uhr Zazen und standen um zwei oder drei Uhr morgens auf, um Zazen zu üben. Der Abt saß mit allen Übenden in der sodo-Halle und ließ niemals eine Nacht aus.

Viele Mönche schliefen beim Sitzen ein. Der Abt ging herum und schlug sie mit der Faust oder mit seiner Sandale, sagte ihnen, sie sollten sich schämen, und weckte sie auf. Schliefen sie trotzdem weiter, so (…) schlug er die Glocke und wies seine Diener an, die Kerzen anzuzünden. Dann pflegte er ganz spontan etwa so zu sprechen: „Ihr seid in die sodo-Halle gekommen und schlaft bloß; was nutzt das? Warum seid Ihr Mönche geworden und in dieses Kloster eingetreten?


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dogen_shobogenzo_zuimonki_hingebungsvolles_ueben.txt · Zuletzt geändert: 29.06.2021-11:54 (Externe Bearbeitung)

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